Maßstab braucht Bezugspunkte
In einem leeren Raum fehlen bekannte Größen. Ein Esstisch, ein Bett oder eine Sitzgruppe können Bezugspunkte schaffen, anhand derer Proportionen leichter eingeordnet werden. Entscheidend ist dabei, dass die Möbel zur tatsächlichen Raumgröße passen.
Zu große Möbel können Wege verstellen. Zu kleine Stücke vermitteln einen anderen Eindruck als eine alltagstaugliche Nutzung. Die Auswahl sollte deshalb immer mit dem Grundriss zusammen gedacht werden.
Funktionen sichtbar machen
Offene Wohnbereiche verbinden häufig mehrere Aufgaben: kochen, essen, entspannen oder arbeiten. Ohne Einrichtung bleiben diese Funktionen abstrakt. Eine klare Gliederung macht sichtbar, wie sie sich ergänzen können.
Teppiche, Licht und Möbelanordnung können Bereiche definieren, ohne den Raum mit zusätzlichen Wänden zu teilen. So bleibt die räumliche Verbindung erhalten.
Schwierige Räume verständlich zeigen
Ein schmaler Raum, eine Dachschräge oder ein ungewöhnlicher Zuschnitt werfen schnell Fragen auf. Ein konkreter Nutzungsvorschlag hilft, diese Besonderheiten einzuordnen. Dabei sollte die Architektur nicht verdeckt werden.
Die Inszenierung ist eine mögliche Antwort auf den Raum. Sie soll Interessenten Orientierung geben, ohne zu behaupten, es gäbe nur eine einzige Einrichtungslösung.
Am echten Beispiel vergleichen
In der Projektgalerie kannst du die Ausgangssituation und die fertige Inszenierung direkt vergleichen. Verschiebe den Regler und beobachte, welche Informationen durch die Einrichtung hinzukommen.

