Ein Bild muss Orientierung geben
Ein Immobilienfoto sollte nicht nur schön aussehen. Es hilft Interessenten, den Raum zu verstehen. Größe, Nutzbarkeit, Tageslicht und Übergänge werden über Bilder eingeschätzt, lange bevor ein persönlicher Termin stattfindet.
Eine geordnete Einrichtung unterstützt diese Aufgabe. Sie gibt dem Auge Bezugspunkte und zeigt, wie einzelne Bereiche zusammenhängen. Zu viele Kleinteile erschweren dagegen das Lesen des Bildes.
Staging und Fotografie zusammen planen
Wenn der Fototermin bereits feststeht, muss die Vorbereitung davor abgeschlossen sein. Dazu gehören nicht nur Lieferung und Aufbau, sondern auch Reinigung und das Styling der Räume. Genügend Zeit zwischen den Arbeitsschritten reduziert unnötige Hektik.
Die fotografierende Person sollte wissen, welche Bereiche im Fokus stehen. Umgekehrt kann ihre Perspektive dabei helfen, Blickachsen und Licht im fertigen Raum einzuschätzen.
Eine ehrliche Darstellung schafft Erwartungssicherheit
Interessenten vergleichen das Exposé mit dem Objekt, das sie betreten. Eine Präsentation, die eine andere Realität suggeriert, kann zu Enttäuschungen führen. Deshalb ist es sinnvoll, mit tatsächlich vorhandenen Räumen und nachvollziehbaren Nutzungsideen zu arbeiten.
Home Staging gestaltet den realen Raum. Seine Wirkung bleibt damit auch außerhalb eines einzelnen Kamerawinkels erlebbar.
Das Gespräch zum Thema
In Folge 2 von „It’s Stage O’Clock“ spricht Amelie mit Anne von AK Foto & Grafik über das Zusammenspiel von Home Staging und Immobilienfotografie.

